Hier gehts um HTPC´s, Mediacenter Software, Hardwarenews und kurioses aus der Technikwelt:

Dienstag, 8. Dezember 2009

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Als Mediaportalclient macht dieser Atom/ION Winzling für 399€ einiges her.

Features:

  • CPU: Intel Atom 330 2x 1.60GHz, Passiv gekühlt
  • Grafikkarte: Geforce 9400 512MB
  • Mainboard: Zotac ION ITX (Mini Mainboard), Arbeitsspeicher: 2GB DDRII,
  • Festplatte: 1000GB HDD neueste Technolgie mit Stromsparfunktion
  • Hier geht zu Amazon

Sonntag, 6. Dezember 2009

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Ach was war da schönes in der Post: Ein neues Geforce 9400 Mainboard von DFI. Ich war auf der verzeifelten Suche nach einem guten Onboard Grafikchip für den Sockel 775. Für den AM 2/2+ Sockel von AMD gibts mit dem Ati/AMD 3200/4200, und dem Geforce 8300, wirklich gute Onboardlösungen, beim 775 gab es bis zum Geforce 9300/9400 schlicht und einfach nur Schrott. Das könnte sich ändern wenn Intel endlich mal gescheite Treiber für den G45 rausbringt, aber naja...



Die Geforce 9400´er Mainboards sind trotz ihrer Alleinstellung schlecht verfügbar, einzelne Anwender berichteten auch von Temperaturproblemen, vor allem beim Asus Board.
Mir war wichtig 1. Aktuelle Videobeschleunigung, 2. Hoher Wirkungsgrad, 3. Dual View d.h. gleichzeitige DVI+HDMI Ausgabe.
All das vereint nur das GF 9400 T2RS von DFI. Hier ein Test von Tom´s Hardware.
Das Konkurrenzprodukt von Gigabyte wartet mit dem gleichen Chipsatz auf, unterstützt aber kein Dual View.


Eigentlich würde ich jetzt hier einen fertigen HTPC auf Geforce 9400 Basis vorstellen, aber die Ingenieure von DFI waren da anderer Meinung. Sie möchten nicht dass man dieses µATX Mainbord in µAtx Gehäuse baut, denn sie verdrehen die Sata ports um 90 Grad. Man hat ja neben dem Board unheimlich viel Platz in einem so kleinen Gehäuse.



Entweder ich wähle mein Gehäuse und IDE Laufwerke, neh, oder ich kauf ein neues Gehäuse bei dem zumindest abgewinkelte Sata Stecker ohne verbiegen der Kabel reinpassen.
So ein Mist. Ausführliche Mediaportaltests werden folgen.

Features:
DVI, HDMI, kein D-Sub.
Dual View möglich.
CPU: Sockel775
Bios Post-Anzeige
S/Pdif: optisch/koaxial
1xPCI/ 3xPCIE
6 Sataports, 1xIDE
Grafik: Onboard Geforce 9400m

Samstag, 5. Dezember 2009

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Der eifrige Leser und Blogger Hans, hatte mich bezüglich Problemen mit seiner MCE Remote angemailt. Es klappten nur die Pfeiltasten, aber weder Stop,Pause noch die Anderen. Er hatte natürlich alles korrekt in Mediaportal eingestellt. Nach Recherche im MP-Forum fand ich die Lösung des Problems, weder Win 7 Professional noch Ultimate haben einen korrekt funktionierenden Treiber für die MCE an Bord. Unter Home Premium funktioniert die Remote übrigens tadellos. Lösung:...



hier die IR Server Suite runterladen, installieren und als "Service" wählen.


Dann in der Konfiguration die MCE Remote aktivieren.


Letztendlich noch in der Mediaportalkonfiguration den Haken von der MCE entfernen.

P.s. Mensch Hans hätte ich gewusst dass Du Techblogger bist und die Sache in ein How To packst, hätte ich Dich alleine die fünf Wörter "Mediaportal+Win7+MCE Remote Problem" eingeben lassen. Stop, nur Spass. Aber das nächste Mal kannst Du ruhig erwähnen, dass ich mir die Zeit genommen habe und Dein Problem gelöst habe.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

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Gerade die Endkonfiguration eines HTPC´s bereitet die größten Schwierigkeiten. Jeder der schon wochenlang versuchte bestimmte Codecprobleme zu lösen kann mir beipflichten. In meinem neuesten Projekt veredele ich einen HTPC der mir von einem Leser aus dem Münsterland zugesandt wurde. Größtes Problem das ich so noch gar nicht bedacht hatte...

war Windows 7. Viele liebgewonnenen Dinge, z.B. der Refreshrate Changer, funktionieren in Verbindung mit dem neuen Microsoft Betriebssystem nicht mehr.
Ideal, so meinen Hardcore Puristen im HTPC Bereich, sei sowieso Windows XP. Das stimmt, aber es stirbt bald aus, von daher "Give Win 7 a Chance". Aber seht selbst:


Die Installation klappte tadellos, beide FireDTV DVB-S2 Karten werden erkannt. Der Channelscan verläuft auch perfekt, mit HD-TV Kanälen.


Der X-Faktor Skin sieht echt klasse aus und lässt sich recht leicht anpassen.



Die Bedienung ist durch diesen Skin viel aufgeräumter, aber umstellen muss man sich ein wenig.







Hier noch ein ewig langes Video, dafür aber mit Musikuntermalung. 1.Update: doch keine Musik, verletze wohl die Rechte der armen Musikindustrie mit meiner Liedwahl. Also 10 endlos, langweilige HTPC Minuten.
2. Update: Jetzt nochmal mit Mucke.

3. Update: Oh Leck mich doch. Schon wieder verstößt das Lied gegen irgendwelche Rechte. Das abartige ist: es dauert 10 min. dann weiss Google dass da ein Audiotrack drauf ist der nicht freigegeben ist. Entweder die haben ein Programm das alle eingehenden Videos auf Tracks prüft, fänd ich schon krass, oder noch krasser, eine Fabrikhalle in China mit 90000 Arbeitern die alle eigehenden Videos checken, egal wie, Google macht mir Angst.



System:
AMD 4850e
Geforce 8500GT
2GB Ram
2x FireDTV DVB-S2

Donnerstag, 19. November 2009

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Die PCI Express Satkarte S470 DVB-S2 von TeVii ist gerade für ITX Mainboards, die nur einen PCIe Port haben, sehr zu empfehlen. Sie ist HDTV fähig und funktioniert unter Mediaportal und Linux (Treiber seit 2.6.30 im Standard-Kernel ). Ein weiteres Feature ist die Lowprofile Bauweise, Platzprobleme in flachen Gehäusen sind damit vom Tisch.
Hier ein professionell gemachter Bauvorschlag aus dem MP Forum. Wenn die Umschaltzeiten wie dort beschrieben stimmen: eine top Karte.

Eine weitere PCIe Sat Karte, eines anderen Herstellers, ist die TBS 6920 DVB-S2 PCI Express HDTV

Mittwoch, 18. November 2009

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Das Onlinevideos Plugin ergänzt MePo um zahlreiche IPTV Kanäle. Highlights sind unter anderem die ZDF Mediathek, ARD, WDR, Youtube und alle Southparkfolgen auf deutsch. Installiert wird das Plugin als .MPI Datei, dann kann es unter Mediaportal/Configuration konfiguriert werden. Herzlichen Dank an offbyone, den Macher dieser perfekten Erweiterung...






In der Konfiguration des Plugins wird angezeigt ob alle nötigen Splitter installiert sind.


Ist dies noch nicht der Fall muss man die Splitter downloaden und registrieren. Die benötigten Splitter kann man hier runterladen. Diese braucht man:

FLV Splitter 1.0.0.5
Matroska Splitter 1.0.3.1
MP4 Splitter 1.0.0.5
RealMedia Splitter 1.0.1.2

Dann noch den Haali Mediasplitter installieren und das neuste Adobe Flashupdate für den (wichtig) IE Explorer.


Das registrieren der Splitter ist einfach, alle in einen Ordner kopieren, dieser Ordner muss erhalten bleiben. Dann mit
regsvr32 c:\ersteller Ordner\splittername.ax, die Dateien nacheinander, im "Ausführen" Dialog im Startmenu, ausführen. Bei Vista und Windows 7 unter einem Administrator Account.



Viel Spass.

Update: falls es Probleme mit den Splittern gibt, E-Mail an mich, ich hätte da noch ein paar Links.

Montag, 16. November 2009

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Ein HTPC muss weder im Leerlauf noch im Betrieb viel verbrauchen, wie "modderxp" mit seinem Rechner auf Intel Basis beweist. Selbst HDTV ist für den kleinsten Dualcore (kein Core2Duo) kein Problem. Eine echte Alternative zum Atom Prozessor. Das Einsatzfeld als TV-Server-CPU drängt sich geradezu auf.



Technische Daten:
Board:Abit F-I90HD
CPU: E2140
HDD: 2,5" WD Scorpio 60GB
95Watt Pentium 2 noname Netzteil





Sonntag, 15. November 2009

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Wer zu Hause mal schnell einen Server aufsetzen möchte um seine neue Hompage zu testen, oder um ein paar Files an Freunde weiterzugeben, braucht den Mini-Webserver...




Ohne Installation wird das Programm direkt aus dem Ordner gestartet und ist sofort über die dynamische IP-Adresse erreichbar. Natürlich muss am Router der entsprechende Port über Portforwarding geöffnet werden. Die eigene IP kann man programmintern oder unter wieistmeineip.de ermitteln. Der Miniwebserver ist dann unter http://IP-Adresse:Port von außen erreichbar.


Alle Datein im Unterverzeichnis /Webroot werden angezeigt, wer seine Website testen will macht den Haken bei Directory-Listing weg. Weitere Unterverzeichnisse des Webroot Ordners können für bestimmte Benutzer mit einem Login freigegeben werden.


Das sieht dann so aus: ich erstelle in Webroot einen Unterordner namens Musik. Dann in der Menuleiste unter Root/geschütztes Verzeichnis eine Gruppe anlegen. z.B. Freunde, dieser Gruppe dann Benutzername und Passwort und schließlich noch den erstellten Ordner /Musik zuorden. Nun können Freunde nach Eingabe des Benutzernames/Passworts auf Musik zugreifen.

Die Downloadrate wird vom Upstream begrenzt, dieser ist inzwischen, je nach DSL/Kabeltarif, gar nicht mal so langsam.




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Bei früheren Versionen von Windows konnte man sich immer getrost die Upgradeversion kaufen. Sie war billiger, bot den selben Funktionsumgfang und man musste lediglich den Datenträger einer Vorgängerversion, zwecks Prüfung, kurz während der Installation ins Laufwerk einlegen. Auf diese Weise konnte man eine Neuinstallation auf eine leere Festplatte durchführen. Bei Windows 7 geht das leider nicht mehr.






Dieses How To bezieht sich auf den Artikel aus der CT vom 09.11.09.

Der Trick:
Windows 7 erkennt erst mit der Eingabe des Product Keys dass es eine Upgrade Version ist, nach dessen Eingabe wird geprüft ob schon eine Vorgängerwindowsversion auf der Festplatte installiert war, Platte ist leer, ergo: Installation wird abgebrochen.


Man muss also mit der Eingabe seines Product Keys warten, das ist kein Problem, einfach bei der Abfrage das Feld leer lassen, Windows 7 wird trotzdem ganz normal installiert.

Nach der Installation muss man in der Registry den Wert des Eintrags MediaBootInstall auf "0" setzen, er ist hier zu finden: "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Setup\OOBE".
Anschließend "cmd" in die Startmenusuche eingeben und dann, wichtig!!!, mit Strg+Shift+Enter bestätigen, dadurch wird mit Admin Rechten gestartet. In der Eingabeaufforderung "slmgr -rearm" eingaben und warten. Es folgt ein Neustart.
Nach der Anmeldung "Windows+Pause" Tasten drücken und den Product Key eingeben und danach registrieren.


Durch den Registry Eintrag meint Windows7 über eine Vorgängerversion installiert worden zu sein, der Product Key ist nun gültig. Ein ziemlicher Aufwand verglichen mit damals.

Lustige Anekdote zum Thema: Microsoft Office 2000 verlangte bei der Installation der Upgrade Version auch den Datenträger eines Vorgängers, es genügte aber einfach nur das Laufwerk von Office 2000 anzugeben, mit dem Datenträger der 2000er Upgradeversion hatte man also das Recht die 2000er Upgradeversion zu installieren.


Dienstag, 10. November 2009

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Die Netbooknerds von Netbooknews.de ;) stellen auf ihrer Seite ein sehr interessantes Ion Nettop vor. Endlich gibts die mit Nvidia 9400 befeuerten Minirechner auch mit Bluray Laufwerk. Wenn jetzt noch der Preis stimmt: idealer HTPC-Client.



Das ASRock ION 330HT-BD ist leider noch nicht in Deutschland verfügbar.
Update: das Gerät ist bei Amazon für 399 € gelistet:
ASRock ION 330 Nettop (Intel Atom N330 1.6GHz, 2GB RAM, 320GB HDD, nVidia 9400-Ion, Blu-ray/ DVD+- DL RW) schwarzAusser dem Bluray Laufwerk, gibts übliche Kost: Ion Chipsatz, Atom 330, 2GB Ram, HDMI Out und passive Kühlung

Update:
Das von mir verlinkte Gerät ist, danke an Moonbase, leider der Vorgänger. Ein Blick lohnt trotzdem.

Montag, 9. November 2009

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Obwohl schon recht bekannt, möchte ich heute das Moving Pictures Plugin von Mediaportal vorstellen. Nach der Installation wird es im Plugins Bereich von MP geführt, in der Konfiguration einfach alle Film Ordner angeben, der Rest geht dann, wenn die Filme richtig benannt sind, automatisch...



Das Plugin zieht sich zu allen Filmen Coverbilder und Informationen aus dem Netz. Verschiedene Datenbanken stehen zur Auswahl, Standard ist IMDB in englisch, deutsche Datenbanken sind genauso möglich.



Der Import dauert je nach Größe der Filmsammlung ein Weilchen.



Die Geduld wird jedoch mit einer perfekten Videothekenansicht belohnt.

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Das Linuxmediacenter Mythtv ist nach längerer Entwicklungszeit in der Version 0.22 erschienen. Die Entwickler waren nicht untätig; auffälligste Neuerung ist die Bedienoberfläche.



Der moderne Anstrich tut Mythtv gut, es sah einfach nicht mehr zeitgemäß aus. Ein verbesserter Channelscan war auch nötig.

Neue Features:

MythTV UI ported to new MythUI library with all new capabilities
VDPAU Video renderer and decoder for hardware accelerated playback of H.264, MPEG-1/2, WMV, and VC-1
DVB-S2 support
Support for the Hauppauge HD-PVR
HDHomeRun Multirec support
New channel scanner
All new default UI theme
Mythvideo now has season/episode support, fanart, banners, screenshots and much, much more





Freitag, 6. November 2009

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Die Unterschiedlichen Bilder/Sekunde bei Filmaufnahmen sind historisch bedingt, NTSC hat 30 Bilder/sek, Pal 25, Kinofilme 24. Ein Video wird auf einem LCD TV nur dann absolut butterweich abgespielt, wenn das Display während der Wiedergabe auf diesen Hz Zahlen bzw. ganzzahligen Vielfachen von diesen läuft...




Um also Pal Material (TV, Videos) perfekt wiederzugeben ist eine Bildwiederholfrequenz von 50Hz nötig, bei NTSC 60Hz, bei Kinoformaten und HD-Material sollten entweder 24Hz oder 48Hz eingestellt werden.
Beim LCD Kauf also drauf achten, dass das Panel 24p unterstützt und dass das LCD auch, statt den üblichen 60Hz, auf 50Hz in der gewünschten Auflösung schalten kann.

Mediaportal hat übrigens den Dynamic Refresh Rate Changer, ist dieser aktiviert kann Mediaportal die Hz-Zahl (Bildwiederholfrequenz) auf die Bilder/sek der Medien dynamisch anpassen.



Man kann auch mittels Powerstrip oder Rivatuner Batchprofile erstellen und diese dann von Refresh Rate ausführen lassen. Hier könnte man dann z.B. noch andere Auflösungen reinpacken.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

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Viele denken im Computerhardwarebereich noch immer: schneller, größer, besser, die Industrie hat uns jahrelang mit immer neueren Errungenschaften verwöhnt, die ein 6 Monate altes Produkt wie aus der Steinzeit wirken ließen, das machte bei CPU´s unter 2 GHZ noch Sinn. Wer sich allerdings vor 4 Jahre einen Core2Duo kaufte, dürfe meiner Meinung nach, noch heute durchaus zufrieden mit seiner CPU sein...



ausser er betreibt zu Hause wirklich CPU-lastige Sachen wie Rendering, oder Programme die auch mal einen 4 Kernprozessor ins Schwitzen bringen. Ottonormal-Internet-Word-User braucht die Hochleistungs-CPU nicht, genauso Ottonormal-Htpc-User, hier ist ein solcher Rechenknecht sogar kontraproduktiv. Ich zitiere jetzt mal aus einem Post den ich bei HTPC-News.de entdeckte:

Ich zitiere:
"Hallo Zusammen
Ich bin gerade dabei mir meinen ersten HTPC zusammenzustellen und so langsam weiß ich nicht mehr weiter.
Bitte entschuldigt meine vielleicht dummen Fragen, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass das so kompliziert werden könnte

Aber erstmal von Anfang an: Bis jetzt habe ich mir gekauft:
Board - Asus P6TSE
CPU - Intel Core I7 920
Ram - 6GB OCZ
Grafik - GigaByte GV-N98TSL-1GI
Netzteil - Liberty Eco 500W
Gehäuse - Silverstone LC18
Soundkarte - Creative X-Fi Xtreme Audio
Bildschirm - 50" Samsung Plasma
Lautsprechersystem - Teufel 5.1 System + Teufel Decoderstation 5
Betriebssystem Windows 7 Professional"



Der User muss entschuldigen, dass ich seinen Post als Negativbeispiel verwende, aber wenn er nicht noch nebenbei eine virtuelle Serverfarm betreiben möchte, ist diese Konstellation in etwa wie mit einer SaturnV-Rakete über eine Landstaße nach Bautzen zu fliegen. Ich beziehe mich wohlgemerkt nur auf die CPU, das Board, die Grafikkarte und vor allem das Netzteil, im Kontext zum beabsichtigten Zweck als Mediacenterpc.

Gerade im HTPC Bereich geht es um Energieeffizienz, die mag auch beim CoreI7 stimmen, allerdings nur bei CoreI7 (Hochleistungs)Aufgaben. Ein Htpc braucht keine wirklich große Rechenleistung, er Idelt sich oftmals sogar einen ab, deshalb ist vor allem der Leerlaufverbrauch interessant und hier stehen jetzt 60 Watt (z.B. TV-Server) gegen 160 Watt.


Zur extremen Abwärme hat der User eine recht einfache Lösung, nämlich ganz leise Lüfter.

Weiteres Zitat aus dem Post:

"Hi
Der PC wird offen neben dem Fernseher stehen. Mehrere Papst-Lüfter kühlen das System unhörbar."

Wirklich leise wird die Kiste dadurch aber nicht, beim Htpc lautet die Devise je weniger Lüfter desto besser, denn egal wie unhörbar die Lüfter auch sind, im Akustikbereich gilt: 0dB+0dB=3dB, soll heissen: egal wie leise die Lüfter drehen, die Schallemission steigt mit jedem weiteren Lüfter an.

Wer einen soliden und pfeilschnellen HTPC möchte, kann sich getrost im Mittelfeld, ja sogar im unteren Leistungssegment der CPU´s umsehen, ein Board mit einer guten Onboardgrafiklösung a la Geforce 8xxx, oder Amd 7xx, dazu ein 300 - 350 Watt 80+ Netzteil und die Sache ist geritzt.

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Die Installation von Mediaportal ist seit den letzten 3 Versionen Dank des automatischen Installers spielend einfach geworden, trotzdem gibt es auch bei der Installation noch ein paar Dinge zu beachten. Ist MP erstmal installiert folgt die Konfiguration, diese ist erheblich aufwendiger und kann je nach Hardware ein paar Tage in Anspruch nehmen...

Eines Vorweg: Durch die Fülle an verschiedener Hardware die Mediaportal als Untersatz dient, sind Probleme an der Tagesordnung, es gibt immer noch kuriose Dinge z.B. in einem Fall: Mediaportal läuft super schnell und ohne Ruckeln mit 2GB Ram, bei 4GB macht es Probleme. Bei solchen Problemen ist das Forum der Ansprechpartner.
Bis jetzt hab ich es immer geschafft Mediaportal perfekt zum Laufen zu bekommen, sogar auf einem Intel Atom mit 945´er Chipsatz. Es ist aber immer ein Zusammenspiel aus richtiger Treiber- und Codecwahl und unter Umständen auch einer geeigneteren Bios Version.


Dieses How To bezieht sich auf ein komplett eingerichtetes System ohne Treiberprobleme, mit ausreichend Arbeitsspeicher (ab 1GB), einer min. DirectX 9 Grafikkarte und allen Windows Updates.
Was ich immer wieder bei Konfigurationen feststellte: Der neuste Treiber/Codec/BiosFlash ist nicht immer der Beste. Bei Problemen kann man ruhig ältere Versionen ausprobieren. Läuft MP wie es soll, fährt man mit dem Guten alten Spruch, never change a running system, am Besten.

1. Auswahl der richtigen MP Version:

Die neuste Version heisst 1.1.0, ist noch im Beta Status, aber läuft wie sie soll. Der Hauptunterschied zur letzten Version: TV Engine 2 ist nicht mehr dabei, wählte man bei Version 1.0.2 keine HDTV Unterstützung, konnte man MP auch ohne TV-Server betreiben, der HTPC mit der DVB-Karte war das alleinige Abspielgerät. Es gab keinen DVB-Stream für Clients. Wer also kein HDTV will, keinen DVB-Stream ins Netzwerk senden will, muss noch die Alte Version installieren.

Mein How To bezieht sich auf eine Installation mit TV Server, als "Einzelplatzinstallation". Ich wähle trotzdem Version 1.0.2 da sie Final Status hat und bei mir ohne Fehler rennt.

2. Installation:

Zuerst die passende Version hier runterladen, bevor man jetzt die Installation startet würde ich noch den Windows Mediaplayer in der Version 11 runterladen und installieren. Das MP Setup lädt nun automatisch die benötigten Programme runter und spielt sie auf.

Nach der Installation hat man 3 neue Icons auf dem Desktop, TV-Server Configuration/Mediaportal Configuration und Mediaportal.


3. Konfiguration

Da wir einen TV-Server betreiben der auch im Netzwerk eindeutig zu erreichen sein soll, gibt man seiner Netwerkkarte in den Netzwerkeinstellungen eine feste IP Adresse. Bei mir 192.168.178.2. Wer später keine Probleme im Lan haben will muss ausserdem alle Clients in der gleichen Arbeitsgruppe betreiben. Bei mir heisst sie 4712.


TV-Server Configuration: Passwort für den TV Server ist standardmäßig "MediaPortal".
Wer Xp hat, bekommt beim Aufrufen den Hinweis den neusten DVBfix runterzuladen und wird auf die passende Seite gelinkt, nach der Installation startet die TV-Server Conf. wie sie soll.

Jetzt wird die DVB-Karte ausgewählt, bei mir eine Satkarte, wichtig der Punkt "choose IP for streaming", hier im Klartext 192.168.178.2 (bei mir) eingeben, wenns noch nicht da steht.


Nun wählt man seine TV Karte aus , bei einer DVB-s Karte unter LNB Settings "Ku-Band" auswählen, dann noch den passenden Satelliten, alles Andere erstmal so belassen.


Dann zum Punkt Scanning, "update satellites list" durchführen, danach das Scanning. Ist alles richtig verkabelt und liegt nicht 1m Schnee auf der Schüssel, findet MP jetzt Kanäle. Bei Problemen könnte man noch unter dem Reiter LNB ein wenig rumspielen.


Unter TV Channels erscheinen bei mir jetzt 900+ TV Kanäle, 850+ davon brauche ich nicht, deswegen gehe ich in die TV Groups, wenn hier jetzt schon Gruppen für verschiedene Bouquets sind, diese markieren und löschen. Dann "Add", eine neue Gruppe "Sport" wird angelegt, dann unter Mapping der Gruppe Sender zuweisen, man kann so viele Gruppen wie man will erstellen. z.B. jeweils eine für Musikkanäle, News und die Hauptsender.



Hat man seine Gruppen erstellt gehts zum TV Epg Grapper, wählt "all Grouped", so werden nur Programminformationen für die angelegten Kanäle in den Gruppen gegrappt und macht ein Häkchen bei "store data only for selected channels", bei "filter for languages" wähle ich immer alle.

Unter Radio gehts genauso.

Unter General Settings: EPG die Option "grapping while idle" nicht aktivieren, sonst gibts Performance Probleme. Ansonsten alle Häkchen setzen. Bis die EPG Infos da sind vergehen manchmal noch ein, zwei Neustarts und man muss Programme aus einem Bouquet ein Weilchen schauen, dann funktionierts aber perfekt.


Unter Recording Settings die DVB Karte auswählen (wichtig denn sonst wird im Hauptordner von MP gespeichert) und die passenden Ordner für Timeshift und Aufnahmen angeben.

So das wars. Der TV Server ist nun konfigürt und könnte jetzt auch so in den Keller kommen. Da er aber auch als Abspielgerät dient, Stichwort "Einzelplatzinstallation", müssen wir noch Mediaportal Configuration starten, dieser Teil des Programms könnte sich jetzt auch auf einem Client im Netzwerk befinden auf dem der TV Server nicht installiert ist, auf diesem Client müsste dann MP in der Clientversion installiert werden.

Die Einzelplatzinstallation ist jedoch Client und Server in Einem und wird folgendermaßen eingestellt:


Wichtigster Punkt: unter Telvision/TV Client Hostname: Hier die IP des TV Servers eingeben, 192.168.178.2, dann noch "Hide All Channels Group" diese Gruppe würde alle 900 Kanäle anzeigen und ist nach dem Erstellen der Gruppen nicht mehr nötig.


Unter Television werden die passenden Codecs für das TV Programm gewählt:
Der Power/DVD Codec, der auch mit der Trialversion installiert wird, ist sehr gut.
Kommt es unter ihm zu Rucklern, hilft es oft unter Direct Show Filter Control/PowerDVD
die Option "Hardware Accelerator" auszustellen, wenn das auch nicht wirkt, einen anderen Video Renderer unter
"Video Renderer Settings" probieren, hilft auch das nicht: Codec wechseln. Diese Codecs haben sich auch schon oft bewährt: FFDshow, Ati Avivo und Nvidia Pure Video Dekoder. Nicht vergessen auch die Audiocodecs anzupassen, man kann auch versch. Audio/Video Codecs kombinieren, manchmal liegt das Ruckeln nämlich auch am Audiocodec.


Jetzt zu den Standardeinstellungen:

Remote: Ich empfehle eine MCE Remote Weil 100% kompatibel und der PC lässt sich per Knopfdruck aus dem Sleepmode holen.
Mit den Fernbedienungen nach X10 Standard hab ich auch gute Erfahrungen gemacht.


Alle anderen Einstellungen sind quasi selbsterklärend, wichtig ist aber auch unter Video bzw. DVD die richtige Codecwahl. Auch hier gilt: ausprobieren was am Besten zur Hardware Konfiguration (Grafikkarte/LCD TV/CPU) passt.

Unter General gehts um Startoptionen, die auch selbsterklärend sind, ein tolles Feature ist der Screenselector, hier kann man angeben auf welchem Monitor/Display/LCD TV, MP gestartet werden soll, so kann man gleichzeitig an einem Monitor arbeiten und an einem angeschlossen LCD fernsehschauen.


Jetzt sollte MP starten und TV funktionieren. Mediaportal bietet noch endlose Einstellungen, um z.B. die Bildqualität zu verbessern. Ist man aber erstmal in der Materie drin, kommt das Feintuning automatisch. Auch hier verweise ich wieder auf das Forum wo jede erdenkliche Option von MP diskutiert wird.

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