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Dienstag, 9. Juni 2009

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Das gerade für HTPC Clients sehr interessante Mini ITX Mainbord von Zotac "Zotac IONITX-A-E" wurde von HotHardware auf Herz und Nieren geprüft. Und es kann nicht nur in der Videowiedergabe vollends überzeugen, auch Spiele laufen ordentlich. Das Board ist der größere Bruder vom "Zotac IONITX-B-E".


Die Tests bestätigen die Ansagen von Nvidia, die Geforce 9400 entlastet den Prozessor sehr gut. HD-TV ist also endllich auch mit den Atoms möglich. Das letzte Quäntchen Performance kommt zusätzlich vom Dualcore Atom 330. Für ca. 180 Euro erhält der Käufer ein Mainboard+CPU+Kühlkörper mit allen für den HD-Htpc Bereich wichtigen Anschlüssen.



Das Board hat keinen PCI Slot, daher kann DVB-Hardware nicht klassisch angeschlossen werden (USB wäre eine Möglichkeit), aber für was gibts denn den guten alten TV Server.


Zum Thema Stromverbrauch: tolle Werte, Volllast unter 40 Watt. Das gesamte System wohlgemerkt.


Das Zotac schlägt mit der 330 CPU alle anderen ION Systeme, der stärkere Prozessor macht also Sinn.



Features
nVIDIA GeForce 9400
• integrierte CPU: Intel Atom 330/Atom 230, 133MHz FSB, 2x 512kB Cache
• Speicherslots: 2x DDR2
• Erweiterungsslots: 1x PCIe Mini Card
• Anschlüsse extern: 1x VGA, 1x DVI, 1x HDMI, 6x USB 2.0, 1x Gb LAN, 1x eSATA, 5.1 Audio, 1x PS/2 Tastatur
• Anschlüsse intern: 4x USB 2.0, 3x SATA II RAID 0/1/0+1, 1x CPU-Lüfter PWM, 1xLüfter
• IGP: GeForce 9400, max. 512MB shared Memory
• Besonderheiten: WLAN 802.11b/g/n 300Mbps

Montag, 8. Juni 2009

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Weil ich ja auch ein alter How To´er bin find ich die Hackguide Entwicklung bei Youtube extrem interssant, die drei Videos bitte in Reihenfolge anschauen.




Hab ich noch nicht ausprobiert, aber die 6V Batterien kenn ich noch.




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Das RetroImac/Mythtv Projekt musste ich leider auf Eis legen. Grund: Ich warte noch immer auf mein heißgeliebtes, kleines Micro-Atx-Mainboard, das sich irgendwo in Frankfurt, in einer dunklen Spielothek als Internet PC, komplett übermotorisiert, langweilen muss.


Kurzerhand habe ich den VGA-Out eines mir sehr bekannten Samsung NC10, auf dem ein mir gänzlich nicht Unbekannter seit gut 4 Monaten OSX betreibt, angeschlossen.
Der gepimpte Röhrenfernseher kommt so doch noch in den Genuß eines Unix Derivates.


Auf den Videos kann man sehen wie toll OSX auf der Atom Hardware rennt, das Big Buck Bunny Video ist in 1080p, nur der Anfang hat zwei kleine Ruckler, unter XP lief das Video bei mir nie geschmeidig.


Die Performance von OSX+Atom reicht um XP in der virtuellen Maschine auszuführen und gleichzeitig noch ein Flashvideo in Fullscreen zu schauen, das zum Thema "Begrenztes Multitasking".

Das externe Oldschooldisplay hat sich schon auf einer Party bewährt: Musik per Front Row sieht in Verbindung mit dem 70´er Jahre Telefunkenlook einfach geil aus.


Zum Rechtlichen:
Einem ordentlichen Besitzer einer originalen Retail OSX Installationsdisk kann Apple in Deutschland die Installation auf nicht Applehardware kaum verbieten. Sich illegal eine Kopie zu beschaffen ist trotz Piratenpartei im EU-Parlament noch nicht erlaubt.

Samstag, 6. Juni 2009

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Dank ION kommen nun ja endlich auch die Atoms in HD Genuß, den alten EEE-Top fand ich als Mediaportal-Client schon immer wunderbar minimalistisch. Jetzt kommen zwei neue Modelle des stylischen All-In-One PC´s, eines mit Dualcore Atom Cpu + ION Chipsatz und ein größerer Bruder mit Core2Duo.




Auf slashgear.com sind die Spezifikationen aufgetaucht, die zeigen dass sich hier leistungstechnisch einiges getan hat:


The ET2202T gets a 20-inch 1,600 x 900 display, dual-core Intel Atom 330 processor and 2GB of RAM. Graphics are courtesy of the NVIDIA Ion 9400M, complete with HDMI output, and there’s WiFi draft-n, a DVD burner and 250GB hard-drive.

As for the ET2203T, that steps up to a full Intel Core 2 Duo T6500 processor, with 4GB of RAM, a 320GB hard-drive and a 21.5-inch 1920 x 1080 HD-capable display. Graphics are courtesy of ATI’s Radeon HD4570, and there’s a Blu-ray drive, WiFi draft-n and an HDMI input port for using the display with other sources. It will be priced between $799 and $1,199, final specification depending, while the ET2202T will come in lower at between $599 and $799.



Beide sind also vollwertig benutzbare PC´s, die auch als Clients für Mediaportal perfekt geeignet sind. Der HDMI-Out könnte interessant werden. Mal schauen wie die Preise sich entwickeln werden.

Donnerstag, 4. Juni 2009

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Da der Kellerserver den ganzen Tag brummt, soll er so viele Aufgaben wie möglich erlediigen. Mit der Virtualisierungs Software VirtualBox, einer ISO des Linux Firewall Betriebssystem IPCop und der zweiten Lankarte machen wir aus dem DVB-Server noch gleichzeitig einen Router mit Hardware Firewall.


Als Erstes laden wir Virtualbox und die ISO von IPCOP runter und installieren das Programm.
Unter "Neu" erstellen wir einen virtuellen Computer, geben dem Kind einen Namen und wählen Betriebssystem "Linux", Version egal.

Arbeitsspeicher ab 32 MB, Festplatte 1 GB sollte reichen, kann aber auch dynamisch angepasst werden.


Jetzt unter "Ändern" bei CD Laufwerk "ISO Abbild" wählen, und IPCOP.iso einbinden. "Diskette" deaktivieren, "Audio" auch.
Wichtigster Punkt "Netzwerk": hier beide Adapter aktivieren und bei beiden Bridged Adapter einstellen und die zwei "echten" Lankarten auswählen. Alle anderen Menüpunkte sind nicht wichtig. Dann "OK" und virtuellen Rechner starten.

IPCOP sollte jetzt booten, die Installation ist selbsterklärend. Passwörter für alle Benutzer erstellen. Hier lautet die Devise: nichts ist unsicherer als ein schlecht gewähltes Passwort.


Nur die Einstellung "Green und Red" wählen: Green steht für den lanseitigen Anschluss, bei mir also die 100 MBit Onboard Karte.
Red ist die andere Karte, sie wird mit dem DSL Modem und damit mit dem Internet verbunden. Green bekommt eine feste IP Adresse zugewiesen, auf ihr ist der Router zu erreichen und kann uber das Lan konfiguriert werden. Beim Zuweisen der Netzwerkkarten auf Green und Red kann man sich verhaspeln, 50:50 Chance.

Bei mir ist der Router nun im Netzwerk unter https://192.168.178.33:445 erreichbar und kann konfiguriert werden, PPPoE auswählen und Providerdaten eintragen. Wenn DHCP aktiviert wurde können alle Rechner im Netzwerk jetzt ohne weitere Einstellungen ins Internet, nur die mit fester IP-Adresse müssen noch als Gateway den IPCOP Router einfügen.


Fertig ist ein virtueller Router, zur Sicherheit: Wenn keine Ports manuell geöffnet wurden ist die Kiste absolut sicher.

Mittwoch, 3. Juni 2009

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Was tun mit einem 5 Jahre alten PC?
Heute basteln wir den Eierlegenden Wollmilchsauserver, kurz ELWSS. Als Hardwareunterlage dient ein Athlon 2400+ auf einem MSI Mainboard mit VIA Chipsatz, 1GB Ram, Grafik: Nvidia Geforce 5000 irgendwas, zwei Technisat Skystar2 DVB-S Karten und zur 100MBit Onboard- gesellt sich eine zuäzliche 10 MBit Lankarte. Kosten ohne Satkarten ca 30 Euro im gut sortierten Flohmarktfachhandel.


Software:
Windows XP Professional SP3
Mediaportal 1.0.2

Was soll der Server alles können:
1. DVB Stream für alle Mediaportal Clients
2. Fileserver für alle Medien und Aufnahmen
3. Videorecorder soll sich von jedem Punkt der Erde programmieren lassen
4. Er soll den Router und dessen Hardwarefirewall ersetzen
5. Er soll alle E-mail Postfächer abklappern und die Mails per IMAP an die Clients liefern


Nachdem die zwei Satkarten eingebaut sind und Windows XP Professional augespielt ist, werden die Treiber für die Technisat Karten installiert, ich wähle die BDA Treiber im Geräte Manager für jede Karte einzeln aus.


Den Soundtreiber lasse ich gepflegt weg, genauso belasse ich den Windows Standardtreiber für die Grafik, der Server dient nicht als Abspielgerät, er liefert nur die Daten an die Clients. An diesem Punkt den Rechner Neustarten.


Installation von Mediaportal:
Bevor Mediaportal installiert werden kann muss noch ein Frameworkupdate (nur 3.5 SP1)eingespielt werden, die Fehlermelung von Mediaportal leitet direkt auf einen Link zur Microsoftseite.


Nachdem der Installationsprozess beendet ist, kann das Mediaportalsetup ausgeführt werden.
Im Setup wählen wir "Benutzerdefinierte Installation" und anschließend Punkt 2 "Mediaportal als dedizierten TV Server (ohne Mediaportal)"
Für die Datenbank wähle ich MSSQL.


Das Setup lädt sich nun die benötigten Pakete runter, wer noch keinen Windows Mediaplayer 11 hat, wird darauf hingewiesen und zum Download gelinkt.


So der Mediaportalserver ist nun installiert. Jetzt muss noch eine feste IP Adresse vergeben werden, unter Netzwerkverbindungen (in meinem Aufbau) die 100MBit Karte auswählen und dann unter TCP/IP die nötigen Einstellungen vornehmen. Gateway ist die feste IP des Routers, der Server muss logischer Weise eine noch freie Netzwerkkennung bekommen.


Nun rufe ich zum ersten Mal die "TV Server Configuration" auf und bekomme eine Fehlermeldung, die auch gleich zur Lösung leitet, nämlich den DVBfix, diesen installieren und die "TV Server Configuration" neustarten.
Danach unter dem Menupunkt TV-Servers die gerade eingestellte IP eingeben, kann auch berets vorhanden sein.


Damit ist der TV Server installiert. Alle Mediaportal Clients können ihn bei mir jetzt unter 192.168.178.12 empfangen.

Webanbindung des Videorecorders:
Mit einem kleinen Serverprogramm kann man bequem über Lan und später auch Internet den Serverstatus abrufen, die Programmzeitschrift einsehen,die Aufnahmen programmieren und bei Bedarf den Server neu starten. Das Programm heisst MpWebIntSetup und kann hier runtergeladen werden. Installieren. Und die Einstellungen wie auf dem Bild vornehmen, IP Adresse natürlich anpassen.


Der Port auf dem der Server läuft sollte noch angepasst werden z.B. 50333, er muss auch in der Windows Firewall freigegeben werden. Dann wird noch ein Benutzer mit Passwort angelegt.


Rechte Maustaste auf die Netzwerkverbindung>Erweitert>Port... bei mir 50333.
Jetzt kann jeder Rechner im LAN über seinen Browser mit der Adresse 192.168.178.12:50333 den TV Server steuern.


Status der TV Karten:


Wer jetzt per Internet aus Kinshasa auf seinen Server in Radebeul zugreifen möchte, richtet sich einen kostenlosen DYNDNS Acount ein, gibt diese Daten in seinen Router ein und macht eine Portweiterleitung von 50333 auf 192.168.178.12. Der Rechner ist dann immer unter http://videorecorder.dyndns.org:50333 ereichbar, natürlich nur für eingetragene Benutzer.

So wer nur einen TV Server will kann jetzt hier ausklinken,auf das Thema Channelscan will ich hier jetzt nicht näher eingehen, ist quasi selbsterklärend, passenden Satelliten auswählen und go. Die Performance des Servers reicht dicke für SDTV, die Clients haben die Aufgabe das Bild zu dekodieren, der Server liefert nur den Datenstrom.
(Anm. HDTV konnte ich nicht testen, seit ich aber ein Atomnetbook als vollwertigen Client habe glaube ich an alles)

Geht bald weiter...

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