Wer zu Hause mal schnell einen Server aufsetzen möchte um seine neue Hompage zu testen, oder um ein paar Files an Freunde weiterzugeben, braucht den Mini-Webserver...
Ohne Installation wird das Programm direkt aus dem Ordner gestartet und ist sofort über die dynamische IP-Adresse erreichbar. Natürlich muss am Router der entsprechende Port über Portforwarding geöffnet werden. Die eigene IP kann man programmintern oder unter wieistmeineip.de ermitteln. Der Miniwebserver ist dann unter http://IP-Adresse:Port von außen erreichbar.
Alle Datein im Unterverzeichnis /Webroot werden angezeigt, wer seine Website testen will macht den Haken bei Directory-Listing weg. Weitere Unterverzeichnisse des Webroot Ordners können für bestimmte Benutzer mit einem Login freigegeben werden.
Das sieht dann so aus: ich erstelle in Webroot einen Unterordner namens Musik. Dann in der Menuleiste unter Root/geschütztes Verzeichnis eine Gruppe anlegen. z.B. Freunde, dieser Gruppe dann Benutzername und Passwort und schließlich noch den erstellten Ordner /Musik zuorden. Nun können Freunde nach Eingabe des Benutzernames/Passworts auf Musik zugreifen.
Die Downloadrate wird vom Upstream begrenzt, dieser ist inzwischen, je nach DSL/Kabeltarif, gar nicht mal so langsam.
Sonntag, 15. November 2009
Tolles Tool: der Mini-Webserver
Eingestellt von
Dave
16:19
How to: Windows 7 Upgrade auf leere Festplatte installieren
Eingestellt von
Dave
11:31

Bei früheren Versionen von Windows konnte man sich immer getrost die Upgradeversion kaufen. Sie war billiger, bot den selben Funktionsumgfang und man musste lediglich den Datenträger einer Vorgängerversion, zwecks Prüfung, kurz während der Installation ins Laufwerk einlegen. Auf diese Weise konnte man eine Neuinstallation auf eine leere Festplatte durchführen. Bei Windows 7 geht das leider nicht mehr.
Dieses How To bezieht sich auf den Artikel aus der CT vom 09.11.09.
Der Trick:
Windows 7 erkennt erst mit der Eingabe des Product Keys dass es eine Upgrade Version ist, nach dessen Eingabe wird geprüft ob schon eine Vorgängerwindowsversion auf der Festplatte installiert war, Platte ist leer, ergo: Installation wird abgebrochen.
Man muss also mit der Eingabe seines Product Keys warten, das ist kein Problem, einfach bei der Abfrage das Feld leer lassen, Windows 7 wird trotzdem ganz normal installiert.
Nach der Installation muss man in der Registry den Wert des Eintrags MediaBootInstall auf "0" setzen, er ist hier zu finden: "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Setup\OOBE".
Anschließend "cmd" in die Startmenusuche eingeben und dann, wichtig!!!, mit Strg+Shift+Enter bestätigen, dadurch wird mit Admin Rechten gestartet. In der Eingabeaufforderung "slmgr -rearm" eingaben und warten. Es folgt ein Neustart.
Nach der Anmeldung "Windows+Pause" Tasten drücken und den Product Key eingeben und danach registrieren.
Durch den Registry Eintrag meint Windows7 über eine Vorgängerversion installiert worden zu sein, der Product Key ist nun gültig. Ein ziemlicher Aufwand verglichen mit damals.
Lustige Anekdote zum Thema: Microsoft Office 2000 verlangte bei der Installation der Upgrade Version auch den Datenträger eines Vorgängers, es genügte aber einfach nur das Laufwerk von Office 2000 anzugeben, mit dem Datenträger der 2000er Upgradeversion hatte man also das Recht die 2000er Upgradeversion zu installieren.
Montag, 9. November 2009
Moving Pictures, das Staun Plugin von Mediaportal
Eingestellt von
Dave
20:53
Obwohl schon recht bekannt, möchte ich heute das Moving Pictures Plugin von Mediaportal vorstellen. Nach der Installation wird es im Plugins Bereich von MP geführt, in der Konfiguration einfach alle Film Ordner angeben, der Rest geht dann, wenn die Filme richtig benannt sind, automatisch...
Das Plugin zieht sich zu allen Filmen Coverbilder und Informationen aus dem Netz. Verschiedene Datenbanken stehen zur Auswahl, Standard ist IMDB in englisch, deutsche Datenbanken sind genauso möglich.
Der Import dauert je nach Größe der Filmsammlung ein Weilchen. 
Die Geduld wird jedoch mit einer perfekten Videothekenansicht belohnt.
Freitag, 6. November 2009
Butterweiche Medienwiedergabe, auf die Hertz Zahl kommts an.
Eingestellt von
Dave
18:21
Die Unterschiedlichen Bilder/Sekunde bei Filmaufnahmen sind historisch bedingt, NTSC hat 30 Bilder/sek, Pal 25, Kinofilme 24. Ein Video wird auf einem LCD TV nur dann absolut butterweich abgespielt, wenn das Display während der Wiedergabe auf diesen Hz Zahlen bzw. ganzzahligen Vielfachen von diesen läuft...
Beim LCD Kauf also drauf achten, dass das Panel 24p unterstützt und dass das LCD auch, statt den üblichen 60Hz, auf 50Hz in der gewünschten Auflösung schalten kann.
Mediaportal hat übrigens den Dynamic Refresh Rate Changer, ist dieser aktiviert kann Mediaportal die Hz-Zahl (Bildwiederholfrequenz) auf die Bilder/sek der Medien dynamisch anpassen.
Man kann auch mittels Powerstrip oder Rivatuner Batchprofile erstellen und diese dann von Refresh Rate ausführen lassen. Hier könnte man dann z.B. noch andere Auflösungen reinpacken.
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Mediaportal TV Server,das ultimative How To
Eingestellt von
Dave
08:46
Die Installation von Mediaportal ist seit den letzten 3 Versionen Dank des automatischen Installers spielend einfach geworden, trotzdem gibt es auch bei der Installation noch ein paar Dinge zu beachten. Ist MP erstmal installiert folgt die Konfiguration, diese ist erheblich aufwendiger und kann je nach Hardware ein paar Tage in Anspruch nehmen...
Eines Vorweg: Durch die Fülle an verschiedener Hardware die Mediaportal als Untersatz dient, sind Probleme an der Tagesordnung, es gibt immer noch kuriose Dinge z.B. in einem Fall: Mediaportal läuft super schnell und ohne Ruckeln mit 2GB Ram, bei 4GB macht es Probleme. Bei solchen Problemen ist das Forum der Ansprechpartner.
Bis jetzt hab ich es immer geschafft Mediaportal perfekt zum Laufen zu bekommen, sogar auf einem Intel Atom mit 945´er Chipsatz. Es ist aber immer ein Zusammenspiel aus richtiger Treiber- und Codecwahl und unter Umständen auch einer geeigneteren Bios Version.
Dieses How To bezieht sich auf ein komplett eingerichtetes System ohne Treiberprobleme, mit ausreichend Arbeitsspeicher (ab 1GB), einer min. DirectX 9 Grafikkarte und allen Windows Updates.
Was ich immer wieder bei Konfigurationen feststellte: Der neuste Treiber/Codec/BiosFlash ist nicht immer der Beste. Bei Problemen kann man ruhig ältere Versionen ausprobieren. Läuft MP wie es soll, fährt man mit dem Guten alten Spruch, never change a running system, am Besten.
1. Auswahl der richtigen MP Version:
Die neuste Version heisst 1.1.0, ist noch im Beta Status, aber läuft wie sie soll. Der Hauptunterschied zur letzten Version: TV Engine 2 ist nicht mehr dabei, wählte man bei Version 1.0.2 keine HDTV Unterstützung, konnte man MP auch ohne TV-Server betreiben, der HTPC mit der DVB-Karte war das alleinige Abspielgerät. Es gab keinen DVB-Stream für Clients. Wer also kein HDTV will, keinen DVB-Stream ins Netzwerk senden will, muss noch die Alte Version installieren.
Mein How To bezieht sich auf eine Installation mit TV Server, als "Einzelplatzinstallation". Ich wähle trotzdem Version 1.0.2 da sie Final Status hat und bei mir ohne Fehler rennt.
2. Installation:
Zuerst die passende Version hier runterladen, bevor man jetzt die Installation startet würde ich noch den Windows Mediaplayer in der Version 11 runterladen und installieren. Das MP Setup lädt nun automatisch die benötigten Programme runter und spielt sie auf.
Nach der Installation hat man 3 neue Icons auf dem Desktop, TV-Server Configuration/Mediaportal Configuration und Mediaportal.
3. Konfiguration
Da wir einen TV-Server betreiben der auch im Netzwerk eindeutig zu erreichen sein soll, gibt man seiner Netwerkkarte in den Netzwerkeinstellungen eine feste IP Adresse. Bei mir 192.168.178.2. Wer später keine Probleme im Lan haben will muss ausserdem alle Clients in der gleichen Arbeitsgruppe betreiben. Bei mir heisst sie 4712.
TV-Server Configuration: Passwort für den TV Server ist standardmäßig "MediaPortal".
Wer Xp hat, bekommt beim Aufrufen den Hinweis den neusten DVBfix runterzuladen und wird auf die passende Seite gelinkt, nach der Installation startet die TV-Server Conf. wie sie soll.
Jetzt wird die DVB-Karte ausgewählt, bei mir eine Satkarte, wichtig der Punkt "choose IP for streaming", hier im Klartext 192.168.178.2 (bei mir) eingeben, wenns noch nicht da steht.
Nun wählt man seine TV Karte aus , bei einer DVB-s Karte unter LNB Settings "Ku-Band" auswählen, dann noch den passenden Satelliten, alles Andere erstmal so belassen.
Dann zum Punkt Scanning, "update satellites list" durchführen, danach das Scanning. Ist alles richtig verkabelt und liegt nicht 1m Schnee auf der Schüssel, findet MP jetzt Kanäle. Bei Problemen könnte man noch unter dem Reiter LNB ein wenig rumspielen.
Unter TV Channels erscheinen bei mir jetzt 900+ TV Kanäle, 850+ davon brauche ich nicht, deswegen gehe ich in die TV Groups, wenn hier jetzt schon Gruppen für verschiedene Bouquets sind, diese markieren und löschen. Dann "Add", eine neue Gruppe "Sport" wird angelegt, dann unter Mapping der Gruppe Sender zuweisen, man kann so viele Gruppen wie man will erstellen. z.B. jeweils eine für Musikkanäle, News und die Hauptsender.

Hat man seine Gruppen erstellt gehts zum TV Epg Grapper, wählt "all Grouped", so werden nur Programminformationen für die angelegten Kanäle in den Gruppen gegrappt und macht ein Häkchen bei "store data only for selected channels", bei "filter for languages" wähle ich immer alle.
Unter Radio gehts genauso.
Unter General Settings: EPG die Option "grapping while idle" nicht aktivieren, sonst gibts Performance Probleme. Ansonsten alle Häkchen setzen. Bis die EPG Infos da sind vergehen manchmal noch ein, zwei Neustarts und man muss Programme aus einem Bouquet ein Weilchen schauen, dann funktionierts aber perfekt.
Unter Recording Settings die DVB Karte auswählen (wichtig denn sonst wird im Hauptordner von MP gespeichert) und die passenden Ordner für Timeshift und Aufnahmen angeben.
So das wars. Der TV Server ist nun konfigürt und könnte jetzt auch so in den Keller kommen. Da er aber auch als Abspielgerät dient, Stichwort "Einzelplatzinstallation", müssen wir noch Mediaportal Configuration starten, dieser Teil des Programms könnte sich jetzt auch auf einem Client im Netzwerk befinden auf dem der TV Server nicht installiert ist, auf diesem Client müsste dann MP in der Clientversion installiert werden.
Die Einzelplatzinstallation ist jedoch Client und Server in Einem und wird folgendermaßen eingestellt:
Wichtigster Punkt: unter Telvision/TV Client Hostname: Hier die IP des TV Servers eingeben, 192.168.178.2, dann noch "Hide All Channels Group" diese Gruppe würde alle 900 Kanäle anzeigen und ist nach dem Erstellen der Gruppen nicht mehr nötig.
Unter Television werden die passenden Codecs für das TV Programm gewählt:
Der Power/DVD Codec, der auch mit der Trialversion installiert wird, ist sehr gut.
Kommt es unter ihm zu Rucklern, hilft es oft unter Direct Show Filter Control/PowerDVD
die Option "Hardware Accelerator" auszustellen, wenn das auch nicht wirkt, einen anderen Video Renderer unter "Video Renderer Settings" probieren, hilft auch das nicht: Codec wechseln. Diese Codecs haben sich auch schon oft bewährt: FFDshow, Ati Avivo und Nvidia Pure Video Dekoder. Nicht vergessen auch die Audiocodecs anzupassen, man kann auch versch. Audio/Video Codecs kombinieren, manchmal liegt das Ruckeln nämlich auch am Audiocodec.
Jetzt zu den Standardeinstellungen:
Remote: Ich empfehle eine MCE Remote Weil 100% kompatibel und der PC lässt sich per Knopfdruck aus dem Sleepmode holen.
Mit den Fernbedienungen nach X10 Standard hab ich auch gute Erfahrungen gemacht.
Alle anderen Einstellungen sind quasi selbsterklärend, wichtig ist aber auch unter Video bzw. DVD die richtige Codecwahl. Auch hier gilt: ausprobieren was am Besten zur Hardware Konfiguration (Grafikkarte/LCD TV/CPU) passt.
Unter General gehts um Startoptionen, die auch selbsterklärend sind, ein tolles Feature ist der Screenselector, hier kann man angeben auf welchem Monitor/Display/LCD TV, MP gestartet werden soll, so kann man gleichzeitig an einem Monitor arbeiten und an einem angeschlossen LCD fernsehschauen.
Jetzt sollte MP starten und TV funktionieren. Mediaportal bietet noch endlose Einstellungen, um z.B. die Bildqualität zu verbessern. Ist man aber erstmal in der Materie drin, kommt das Feintuning automatisch. Auch hier verweise ich wieder auf das Forum wo jede erdenkliche Option von MP diskutiert wird.
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Marcophono selbst machen, oder wie treibe ich meine Freunde in den Wahnsinn.
Eingestellt von
Dave
11:22
Viele kennen sicherlich die Seite Marcophono.net, hier kann man kostenlos Freunde anrufen und sie mit vorgefertigten Soundsamples so richtig lustig in den Wahnsinn treiben. Die Sache hat aber einen Haken: 1. Man kann nur einmal im Monat eine Nummer anrufen und man gibt die Telefonnummer von Bekannten einem Unternehmen von dem man nicht weiss was es damit anstellt. Das muss doch irgendwie anders gehen? Klar, mit dem tollen Programm Phoner das ich unten schon beschrieb und ein paar Handgriffen.
Wenn Phoner richtig konfiguriert ist funktioniert es wie ein Telefon, man könnte nun die Soundsamples von Marcophono durch das Mickrofon einspeisen und so den Angerufenen veräppeln, auf diese Art hat man aber mit häßlichen Rückkopplungen zu kämpfen und die Qualität ist bescheiden.
Viel eleganter ist es, das Ganze über den Stereomix, in den Sondkarteneinstellungen, einzuspeisen. Unter Vista muss man den Stereomix erstmal aktivieren. Das geht so: unter Sound/Aufnahme in den Systemeinstellungen auf den leeren Platz unter Microfon rechtsklicken (Deaktivierte anzeigen lassen) und Stereomix aktivieren.
Stereomix erscheint nun auch unter Phoner/Optionen/Sound. Einfach auswählen und alles was nun im Rechner als Sound abgespielt wird ist über die Telefonverbindung zu hören, auch die Soundsamples von Marcophono. Wer eine Festnetzflatrate hat zahlt keinen Cent und man kann sogar die Premium Soundsamples von Marcophono benutzen.
Das Ganze funktioniert natürlich auch mit anderen Softphone Anwendungen wie z.B. mit Sip Phones.
Doch Vorsicht, manche Freundschaften sind brüchiger als man denkt. Deswegen lieber nicht übertreiben.
Samstag, 10. Oktober 2009
Apropos Fritzbox, den PC zum Telefon machen mit Phoner
Eingestellt von
Dave
17:11
Dank der Lancapi von AVM, kann jeder Rechner in den Genuß von ISDN Diensten im Netzwerk kommen. Das Faxen geht wunderbar mit der eigenen Software von AVM. Wer aber aus seinem PC noch ein vollwertiges Telefon mit AB machen will kommt an der Sofware "Phoner" kaum vorbei.
Einfach Phoner hier runterladen und installieren. Dann die Capi2032.dll im Windows/System32/Fritz Ordner suchen, sie wird bei der Installation der AVM-Tapi-Services mitinstalliert. Diese dll ins Phoner Hauptverzeichnis kopieren und unter Optionen/Kommunikation Capi auswählen.
Eh voilá der PC ist nun ein komplettes ISDN Telefon. Das natürlich noch konfiguriert werden muss.
How-To: MCE Remote Tasten zuweisen
Eingestellt von
Dave
17:01
Die MCE Fernbedienung funktioniert unter Mediaportal perfekt, wer ihr aber Tasten zuweisen will, um z.B. Programme zu schließen (bei Emulatoren das ALT-F4 Problem) oder um Programme zu starten, hat so seine Probleme. Hier ist ein grandioses kostenloses Tool, das auch mit anderen Remotes (X10) wunderbar funktioniert. Die Einrichtung ist denkbar einfach.
Das Progamm heisst LM Remote KeyMap, und kann hier runtergeladen werden. Der Funktionsumfang der kostenlosen Version reicht dicke.
Ist das Programm erst mal installiert ist die Einrichtung ein Kinderspiel, einfach die passende Fernbedienung auswählen, bei mir MCE Remote und Tasten nach Gusto belegen.
Mir war nur die Kombination Alt-F4 wichtig um gestartete Programme unter Mediaportal zu schließen. Der kleine grüne Knopf wurde demenstprechend mit dem Keystroke Alt-F4, der so aussieht %{F4], belegt.
Fritzbox Anrufanzeige unter Mediaportal
Eingestellt von
Dave
17:01
Besitzer einer Fritzbox Fon sind von den unendlichen Möglichkeiten ihres AVM Routers verwöhnt, ein kleines Plugin, zeigt im laufenden Betrieb von Mediaportal wer gerade anruft und pausiert auf Wunsch das TV Programm, oder die Moviesession, bis das Gespräch vorrüber ist.
Um das Plugin zu benutzen sind zwei Vorarbeiten nötig, 1. man lädt sich die TAPI Services von AVM runter: am einfachsten über die Oberfläche des Routers selbst unter Progaramme. Das Setup ausführen, eine Nebenstelle angeben, ich wählte die 50.
2. den FRITZ!Box CallMonitor hier runterladen. Installiert wird der Plugin über den MP Installer der sich im Mediaportal Hauptverzeichnis befindet.
Bei der Konfiguration wird erst mal die Fritzbox gesucht, ist sie gefunden ist alles soweit OK. Der Plugin zeigt jetzt unter Mediaportal eingehende Anrufe an.
Optisch wie praktisch noch besser ist aber die Einbindung des Adressbuchs, denn dann werden auch die Namen der Anrufer gezeigt.
Wer seine Fritzbox komplett mit Fritzbox Monitor eingerichtet und sein Adreessbuch syncronisiert hat, findet die Adressendatei im Programmordner unter FRITZ!Box Monitor, sie heisst adressen.adr, diese wird in den Plugin importiert.
Viel Spass!
Donnerstag, 4. Juni 2009
Kellerserver Teil 2 IPcop in der Virtualbox
Eingestellt von
Dave
13:18
Da der Kellerserver den ganzen Tag brummt, soll er so viele Aufgaben wie möglich erlediigen. Mit der Virtualisierungs Software VirtualBox, einer ISO des Linux Firewall Betriebssystem IPCop und der zweiten Lankarte machen wir aus dem DVB-Server noch gleichzeitig einen Router mit Hardware Firewall.
Als Erstes laden wir Virtualbox und die ISO von IPCOP runter und installieren das Programm.
Unter "Neu" erstellen wir einen virtuellen Computer, geben dem Kind einen Namen und wählen Betriebssystem "Linux", Version egal.
Arbeitsspeicher ab 32 MB, Festplatte 1 GB sollte reichen, kann aber auch dynamisch angepasst werden.
Jetzt unter "Ändern" bei CD Laufwerk "ISO Abbild" wählen, und IPCOP.iso einbinden. "Diskette" deaktivieren, "Audio" auch.
Wichtigster Punkt "Netzwerk": hier beide Adapter aktivieren und bei beiden Bridged Adapter einstellen und die zwei "echten" Lankarten auswählen. Alle anderen Menüpunkte sind nicht wichtig. Dann "OK" und virtuellen Rechner starten.
IPCOP sollte jetzt booten, die Installation ist selbsterklärend. Passwörter für alle Benutzer erstellen. Hier lautet die Devise: nichts ist unsicherer als ein schlecht gewähltes Passwort.
Nur die Einstellung "Green und Red" wählen: Green steht für den lanseitigen Anschluss, bei mir also die 100 MBit Onboard Karte.
Red ist die andere Karte, sie wird mit dem DSL Modem und damit mit dem Internet verbunden. Green bekommt eine feste IP Adresse zugewiesen, auf ihr ist der Router zu erreichen und kann uber das Lan konfiguriert werden. Beim Zuweisen der Netzwerkkarten auf Green und Red kann man sich verhaspeln, 50:50 Chance.
Bei mir ist der Router nun im Netzwerk unter https://192.168.178.33:445 erreichbar und kann konfiguriert werden, PPPoE auswählen und Providerdaten eintragen. Wenn DHCP aktiviert wurde können alle Rechner im Netzwerk jetzt ohne weitere Einstellungen ins Internet, nur die mit fester IP-Adresse müssen noch als Gateway den IPCOP Router einfügen.
Fertig ist ein virtueller Router, zur Sicherheit: Wenn keine Ports manuell geöffnet wurden ist die Kiste absolut sicher.
Mittwoch, 3. Juni 2009
How To: Low Budget DVB-S Kellerserver
Eingestellt von
Dave
09:27
Was tun mit einem 5 Jahre alten PC?
Heute basteln wir den Eierlegenden Wollmilchsauserver, kurz ELWSS. Als Hardwareunterlage dient ein Athlon 2400+ auf einem MSI Mainboard mit VIA Chipsatz, 1GB Ram, Grafik: Nvidia Geforce 5000 irgendwas, zwei Technisat Skystar2 DVB-S Karten und zur 100MBit Onboard- gesellt sich eine zuäzliche 10 MBit Lankarte. Kosten ohne Satkarten ca 30 Euro im gut sortierten Flohmarktfachhandel.
Software:
Windows XP Professional SP3
Mediaportal 1.0.2
Was soll der Server alles können:
1. DVB Stream für alle Mediaportal Clients
2. Fileserver für alle Medien und Aufnahmen
3. Videorecorder soll sich von jedem Punkt der Erde programmieren lassen
4. Er soll den Router und dessen Hardwarefirewall ersetzen
5. Er soll alle E-mail Postfächer abklappern und die Mails per IMAP an die Clients liefern
Nachdem die zwei Satkarten eingebaut sind und Windows XP Professional augespielt ist, werden die Treiber für die Technisat Karten installiert, ich wähle die BDA Treiber im Geräte Manager für jede Karte einzeln aus.
Den Soundtreiber lasse ich gepflegt weg, genauso belasse ich den Windows Standardtreiber für die Grafik, der Server dient nicht als Abspielgerät, er liefert nur die Daten an die Clients. An diesem Punkt den Rechner Neustarten.
Installation von Mediaportal:
Bevor Mediaportal installiert werden kann muss noch ein Frameworkupdate (nur 3.5 SP1)eingespielt werden, die Fehlermelung von Mediaportal leitet direkt auf einen Link zur Microsoftseite.
Nachdem der Installationsprozess beendet ist, kann das Mediaportalsetup ausgeführt werden.
Im Setup wählen wir "Benutzerdefinierte Installation" und anschließend Punkt 2 "Mediaportal als dedizierten TV Server (ohne Mediaportal)"
Für die Datenbank wähle ich MSSQL.
Das Setup lädt sich nun die benötigten Pakete runter, wer noch keinen Windows Mediaplayer 11 hat, wird darauf hingewiesen und zum Download gelinkt.
So der Mediaportalserver ist nun installiert. Jetzt muss noch eine feste IP Adresse vergeben werden, unter Netzwerkverbindungen (in meinem Aufbau) die 100MBit Karte auswählen und dann unter TCP/IP die nötigen Einstellungen vornehmen. Gateway ist die feste IP des Routers, der Server muss logischer Weise eine noch freie Netzwerkkennung bekommen.
Nun rufe ich zum ersten Mal die "TV Server Configuration" auf und bekomme eine Fehlermeldung, die auch gleich zur Lösung leitet, nämlich den DVBfix, diesen installieren und die "TV Server Configuration" neustarten.
Danach unter dem Menupunkt TV-Servers die gerade eingestellte IP eingeben, kann auch berets vorhanden sein.
Damit ist der TV Server installiert. Alle Mediaportal Clients können ihn bei mir jetzt unter 192.168.178.12 empfangen.
Webanbindung des Videorecorders:
Mit einem kleinen Serverprogramm kann man bequem über Lan und später auch Internet den Serverstatus abrufen, die Programmzeitschrift einsehen,die Aufnahmen programmieren und bei Bedarf den Server neu starten. Das Programm heisst MpWebIntSetup und kann hier runtergeladen werden. Installieren. Und die Einstellungen wie auf dem Bild vornehmen, IP Adresse natürlich anpassen.
Der Port auf dem der Server läuft sollte noch angepasst werden z.B. 50333, er muss auch in der Windows Firewall freigegeben werden. Dann wird noch ein Benutzer mit Passwort angelegt.
Rechte Maustaste auf die Netzwerkverbindung>Erweitert>Port... bei mir 50333.
Jetzt kann jeder Rechner im LAN über seinen Browser mit der Adresse 192.168.178.12:50333 den TV Server steuern.
Status der TV Karten:
Wer jetzt per Internet aus Kinshasa auf seinen Server in Radebeul zugreifen möchte, richtet sich einen kostenlosen DYNDNS Acount ein, gibt diese Daten in seinen Router ein und macht eine Portweiterleitung von 50333 auf 192.168.178.12. Der Rechner ist dann immer unter http://videorecorder.dyndns.org:50333 ereichbar, natürlich nur für eingetragene Benutzer.
So wer nur einen TV Server will kann jetzt hier ausklinken,auf das Thema Channelscan will ich hier jetzt nicht näher eingehen, ist quasi selbsterklärend, passenden Satelliten auswählen und go. Die Performance des Servers reicht dicke für SDTV, die Clients haben die Aufgabe das Bild zu dekodieren, der Server liefert nur den Datenstrom.
(Anm. HDTV konnte ich nicht testen, seit ich aber ein Atomnetbook als vollwertigen Client habe glaube ich an alles)
Geht bald weiter...
Labels
Archiv
Themen
- Fernbedienung (1)
- Handarbeit (4)
- How To (18)
- HTPC (6)
- ION (6)
- IP TV (1)
- ITX (1)
- Kurioses (5)
- Linux (3)
- Mainboard (3)
- Mediacenter (4)
- Mediaportal (14)
- Mediaportal Client (10)
- Meinung (2)
- MP Plugin (4)
- Mythtv (5)
- News (8)
- OSX (2)
- Retro (3)
- Test (2)
- Touchscreen (1)
- TV Server (8)









