Wer zu Hause mal schnell einen Server aufsetzen möchte um seine neue Hompage zu testen, oder um ein paar Files an Freunde weiterzugeben, braucht den Mini-Webserver...
Ohne Installation wird das Programm direkt aus dem Ordner gestartet und ist sofort über die dynamische IP-Adresse erreichbar. Natürlich muss am Router der entsprechende Port über Portforwarding geöffnet werden. Die eigene IP kann man programmintern oder unter wieistmeineip.de ermitteln. Der Miniwebserver ist dann unter http://IP-Adresse:Port von außen erreichbar.
Alle Datein im Unterverzeichnis /Webroot werden angezeigt, wer seine Website testen will macht den Haken bei Directory-Listing weg. Weitere Unterverzeichnisse des Webroot Ordners können für bestimmte Benutzer mit einem Login freigegeben werden.
Das sieht dann so aus: ich erstelle in Webroot einen Unterordner namens Musik. Dann in der Menuleiste unter Root/geschütztes Verzeichnis eine Gruppe anlegen. z.B. Freunde, dieser Gruppe dann Benutzername und Passwort und schließlich noch den erstellten Ordner /Musik zuorden. Nun können Freunde nach Eingabe des Benutzernames/Passworts auf Musik zugreifen.
Die Downloadrate wird vom Upstream begrenzt, dieser ist inzwischen, je nach DSL/Kabeltarif, gar nicht mal so langsam.
Sonntag, 15. November 2009
Tolles Tool: der Mini-Webserver
Eingestellt von
Dave
16:19
How to: Windows 7 Upgrade auf leere Festplatte installieren
Eingestellt von
Dave
11:31

Bei früheren Versionen von Windows konnte man sich immer getrost die Upgradeversion kaufen. Sie war billiger, bot den selben Funktionsumgfang und man musste lediglich den Datenträger einer Vorgängerversion, zwecks Prüfung, kurz während der Installation ins Laufwerk einlegen. Auf diese Weise konnte man eine Neuinstallation auf eine leere Festplatte durchführen. Bei Windows 7 geht das leider nicht mehr.
Dieses How To bezieht sich auf den Artikel aus der CT vom 09.11.09.
Der Trick:
Windows 7 erkennt erst mit der Eingabe des Product Keys dass es eine Upgrade Version ist, nach dessen Eingabe wird geprüft ob schon eine Vorgängerwindowsversion auf der Festplatte installiert war, Platte ist leer, ergo: Installation wird abgebrochen.
Man muss also mit der Eingabe seines Product Keys warten, das ist kein Problem, einfach bei der Abfrage das Feld leer lassen, Windows 7 wird trotzdem ganz normal installiert.
Nach der Installation muss man in der Registry den Wert des Eintrags MediaBootInstall auf "0" setzen, er ist hier zu finden: "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Setup\OOBE".
Anschließend "cmd" in die Startmenusuche eingeben und dann, wichtig!!!, mit Strg+Shift+Enter bestätigen, dadurch wird mit Admin Rechten gestartet. In der Eingabeaufforderung "slmgr -rearm" eingaben und warten. Es folgt ein Neustart.
Nach der Anmeldung "Windows+Pause" Tasten drücken und den Product Key eingeben und danach registrieren.
Durch den Registry Eintrag meint Windows7 über eine Vorgängerversion installiert worden zu sein, der Product Key ist nun gültig. Ein ziemlicher Aufwand verglichen mit damals.
Lustige Anekdote zum Thema: Microsoft Office 2000 verlangte bei der Installation der Upgrade Version auch den Datenträger eines Vorgängers, es genügte aber einfach nur das Laufwerk von Office 2000 anzugeben, mit dem Datenträger der 2000er Upgradeversion hatte man also das Recht die 2000er Upgradeversion zu installieren.
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Marcophono selbst machen, oder wie treibe ich meine Freunde in den Wahnsinn.
Eingestellt von
Dave
11:22
Viele kennen sicherlich die Seite Marcophono.net, hier kann man kostenlos Freunde anrufen und sie mit vorgefertigten Soundsamples so richtig lustig in den Wahnsinn treiben. Die Sache hat aber einen Haken: 1. Man kann nur einmal im Monat eine Nummer anrufen und man gibt die Telefonnummer von Bekannten einem Unternehmen von dem man nicht weiss was es damit anstellt. Das muss doch irgendwie anders gehen? Klar, mit dem tollen Programm Phoner das ich unten schon beschrieb und ein paar Handgriffen.
Wenn Phoner richtig konfiguriert ist funktioniert es wie ein Telefon, man könnte nun die Soundsamples von Marcophono durch das Mickrofon einspeisen und so den Angerufenen veräppeln, auf diese Art hat man aber mit häßlichen Rückkopplungen zu kämpfen und die Qualität ist bescheiden.
Viel eleganter ist es, das Ganze über den Stereomix, in den Sondkarteneinstellungen, einzuspeisen. Unter Vista muss man den Stereomix erstmal aktivieren. Das geht so: unter Sound/Aufnahme in den Systemeinstellungen auf den leeren Platz unter Microfon rechtsklicken (Deaktivierte anzeigen lassen) und Stereomix aktivieren.
Stereomix erscheint nun auch unter Phoner/Optionen/Sound. Einfach auswählen und alles was nun im Rechner als Sound abgespielt wird ist über die Telefonverbindung zu hören, auch die Soundsamples von Marcophono. Wer eine Festnetzflatrate hat zahlt keinen Cent und man kann sogar die Premium Soundsamples von Marcophono benutzen.
Das Ganze funktioniert natürlich auch mit anderen Softphone Anwendungen wie z.B. mit Sip Phones.
Doch Vorsicht, manche Freundschaften sind brüchiger als man denkt. Deswegen lieber nicht übertreiben.
Montag, 8. Juni 2009
Vorsicht OT!!! aber für was hab ich eigentlich nen Blog
Eingestellt von
Dave
22:31
Weil ich ja auch ein alter How To´er bin find ich die Hackguide Entwicklung bei Youtube extrem interssant, die drei Videos bitte in Reihenfolge anschauen.
Hab ich noch nicht ausprobiert, aber die 6V Batterien kenn ich noch.
Dienstag, 27. Januar 2009
Ct baut ein Yagi um Wlansendeleistung zu erhöhen
Eingestellt von
Dave
09:00

Wer Probleme mit dicken Wänden, verschiedenen Stockwerken oder einfach nur grottenschlechten Empfang in seinem Wlan-Netzwerk hat muss nicht gleich auf den N-Standard wechseln, kostengünstiger ist ein selbstgebautes Yagi.
Aus dem CT ArtikelDas nötige Werkzeug ist normalerweise im Haushalt vorhanden: ein Seitenschneider, eine Abisolierzange, eine Metallfeile, ein Stift, eine Schere, ein scharfes Messer und etwas Dünnes, Spitzes; eine sehr dünne Ahle, ein Uhrmacherschraubendreher oder eine Stopfnadel tun gute Dienste, eine Stricknadel ist zu dick.
Die Baumaterialien liegen meist auch herum. Da ist zunächst ein mindestens 15 cm langer Rest Elektroinstallationskabel mit massiven Kupferadern; geflochtene Litze taugt nicht. Üblich sind 0,75 mm2 Querschnitt, was einem Durchmesser von knapp 1 mm entspricht. Für diese Dicke gelten die Elementlängen in der folgenden Tabelle:
Maße der 2,4-GHz-Antenne
Länge des Kupferkabels/ Abstand zur Antenne
50 mm/ 122 mm
51 mm/ 88 mm
51,5 mm/ 57 mm
52 mm/ 31 mm
53 mm/ 9 mm
60 mm/ -25 mm
Aber auch etwas dickere Leitungen eignen sich: Für Draht mit 1,5 mm2 (Durchmesser 1,4 mm) müssen die Elemente jeweils 1 mm kürzer ausfallen, für 2,5-mm2-Draht (Durchmesser 2 mm) um 2 mm kürzer. Es muss nicht unbedingt die Kupfer-Seele aus einem Kabel sein, jedes andere gut leitende, steife und massive Material geht auch: Schweißdraht, lange Nägel oder Gewindestangen. Allerdings müssten für die optimale Verstärkung die Maße auch an das Material angepasst werden. Für einen ersten Versuch mit herumliegenden Teilen muss man den Aufwand aber nicht treiben.
Der Träger besteht aus einem rund 20 cm langen Styropor-Stück mit zwei leidlich parallelen Längsseiten und wenigen Zentimetern Kantenlänge. So ein Abschnitt lässt sich zum Beispiel aus den Styro-Einsätzen der Transportverpackung von Hardware schneiden. Je feiner die Kügelchen im Material, desto leichter lassen sich die Elemente parallel montieren. Da es dabei aber nicht auf extreme Präzision ankommt, sollten Sie sich nicht zu lange mit dem Wühlen in Gelben Säcken aufhalten.
Jetzt muss das Yagi auf die Antenne aufgesetzt werden, hier ist die Durchdringungstiefe bzw. die horizontale Ausrichtung wichtig. Ein kleines Programm hilft hier für optimale Ausrichtung, je weniger DB das Programm anzeigt, desto besser die Ausrichtung.
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