Hier gehts um HTPC´s, Mediacenter Software, Hardwarenews und kurioses aus der Technikwelt:

Sonntag, 31. Januar 2010

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Nein, das wird kein weiterer iPad-Ist-Total-Scheisse-Artikel, ich finde das Gerät nämlich super, nicht perfekt, wirklich nur super. Es gab tatsächlich Leute die dachten Apple wird mit dem iPad den Computer neu erfinden, die sind natürlich bitter enttäuscht worden...



Ich aber nicht: Was nutzt mir das iPad also in meiner HTPC Welt? Für das iPhone/iPod Touch gibt es schon gute Apps für den HTPC Bereich. iPimp für Mediaportal und die XBMC Remote.

Ich stelle mir das iPad in dem Bezug eher als handliches, aber trotzdem aussreichend großes, Heiminterface für meine ganzen Medien vor. Nennen wir es mal übergroße Fernbedienung. Als Player oder Mediacenter am LCD TV ist das Ding weniger geeignet, bis jetzt sind es nämlich nur 1024x768 am VGA Ausgang. Für zwischendurch OK, als fester HTPC Ersatz komplett ungeeignet. Genauso kann ich mir nicht vorstellen, dass der Klinkenausgang "soundmässig", die Wurst vom Teller zieht.
Aber zurück zur Fernbedienung: Mittels geeigneter Apps kann man dann über W-Lan seine Musiksammlung auf dem HTPC durchscrollen und vom Sofa aus starten, das ganze dazu schnell und optisch perfekt verpackt, einfach "applelike". Dasselbe mit meiner Videosammlung. Und jetzt stelle man sich das Gerät noch als Mythtv/Mediaportal-Client vor, Filme/TV schauen überall im Haus. Das geht natürlich genauso mit anderen Tablets oder Netbooks, aber ich sage voraus, dass die intuitive Bedienung des iPads erst in zwei Jahren von den Mitbewerbern erreicht wird.



Mit nem schicken Dock wird das iPad die portable Oberfläche meines HTPC werden. 499€ für eine bessere Fernbedienung? Das Ding kann ja noch mehr. Surfen von der Couch aus, immer so ein HTPC Problem, Ebooks lesen und Zocken geht auch wunderbar.


Den ganzen iTunes Quatsch brauch ich nicht und sobald man das Ding jailbreaken kann wird es sowieso aus den Fängen von Apple befreit. Die Sache steht und fällt natürlich mit den Apps, aber da mache ich mir keine Sorgen, die Gemeinde wartet schon lange auf ein geeignetes Interface.
Gerade im Hometheater Bereich wird das iPad viele Freunde finden.


Das iPad kann man übrigens bei Amazon schon vorbestellen.
und bekommt es dann in frühestens 60 Tagen geliefert, also lieber nicht.

Dienstag, 19. Januar 2010

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So, es gibt nun doch wieder ein funktionierendes Plugin um XBMC zusammen mit Mediaportal zu nutzen. Habs grad mal kurz angetestet und es funktioniert. XBMC greift als Frontend auf den MP TV-Server zu. Ist Version 0.0.1, von daher bitte keine allzu großen Erwartungen, aber das wird was. Live TV/EPG und Umschalten klappt schon mal.
http://xbmc.org/forum/showthread.php?t=65488





Montag, 18. Januar 2010

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Sich über andere lustig zu machen ist nicht meine Art, deshalb poste ich den Beitrag auch nur weil mir Rolf ziemlich sympatisch ist. Aber bei HTPC´s ist er nunmal noch auf Level 1 und wenn er das dann als "Willkommen in der Multimedia Zukunft" auf Youtube sendet, kommts bei mir mit dem Aktenvermerk "lustiger Vogel erkärt die HTPC Welt" auf die Seite. Hier also Rolfs HTPC Vorstellung:



P.s. Wer wissen will wie man einen F-Stecker richtig aufsetzt, dem empfehle ich dieses Satelliten HowTo aus dem Hifi Forum.


Freitag, 15. Januar 2010

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Die zwei, meiner Meinung nach, besten Mediacenter Programme werden oft miteinander verglichen. Ein Grund mal beide gegeneinander antreten zu lassen.
Auf der einen Seite das betriebsystemunabhängige XBox Mediacenter XBMC, auf der Anderen die Software mit der besten DVB-Unterstützung....


Oberfläche/Bedienung
Dieser Punkt geht eindeutig an XBMC. Es fühlt sich perfekt an durch ellenlange Musik- oder Movielisten zu scrollen. Kein Ruckeln oder Zögern. Mediaportal hat sich in dieser Hinsicht zwar immer weiterentwickelt, läuft dem Stand der Technik aber hinterher. Wenn man bedenkt dass XBMC für die relativ schwache XBox geschrieben wurde, kommt man zu dem Schluss: "hochoptimierter Code".

XBMC

Medienwiedergabe Video/Codecs
Auf den ersten Blick würde der Punkt wiederum an XBMC gehen, hier sind alle Codecs bereits an Bord. Mühsame Codecwahl entfällt also. Aber die Freiheit von Mediaportal im Bezug auf die Codecwahl, gibt dem versierten Anwender die Möglichkeit Drittherstellercodecs zu verwenden, die für den Medieneinsatz besser geeignet sind.

Mediaportal

Medienwiedergabe Music
Ein Punkt für XBMC, Mediaportal kommt schlecht mit großen Musikdatenbanken zu recht, wieder wirkt es zäher als sein Konkurrent. Zum Thema Visualisierung: XBMC unterlegt die Musikwiedergabe mit sphärischen, taktgenauen Grafikspielereien, Mediaportal kann das zwar auch, aber bei Weitem nicht so schön.

XBMC

MePo

Online Videos
Punkt für XBMC, einfacher kann man sich seine Online Programme nicht zusammenstellen, die Quellen aus den Repos auswählen und fertig. Unter Mediaportal geht das nur mittels Plugins und das ist schonmal umständlicher. Das Angebot unter MePo ist zudem wesentlich geringer aber dafür feiner.

Mediaportal Plugin: Online Videos

Videodatenbank
Bei XBMC schon Teil des Systems, bei Mediaportal zwar auch, aber erst durch das Moving Pictures-Plugin wird die volle Funktionalität erreicht. XBMC geht auch wieder performanter mit den großen Datenbanken um.

XBMC Movieansicht

MePo Movieansicht/Moving Pictures

Live TV
Für mich sehr wichtig, denn dieser Punkt macht einen vollwertigen Mediacenter PC aus. Und hier geht der Punkt logischerweise an MePo.
XMBC hat grundsätzlich keine TV-Schnittstelle, es kann aber, wenn vorhanden, auf ein Linux MythTV- oder VDR-Backend zugreifen. Die Bestrebungen der CT, XBMC in ihrer nächsten CT´VDR Version als Frontend zu benutzen, klingen äusserst interessant.
Der Umfang von MePo wird aber erstmal nicht erreicht werden.

Mediaportal Programmansicht:

Fexibilität
Im Bezug auf Betriebssystemunabhängigkeit ist XBMC der Sieger, Versionen für alle gängigen Betriebssystem sind vorhanden und vor allem immer aktuell. Im Bezug auf freie Codecwahl gewinnt klar Mediaportal.

Plugins
Die Mediaportal Community entwickelt städig neue und hervorragende Plugins. Die Einfachheit des Emulatorenplugins, das Fritzbox Plugin, aber auch die Integration von Google Earth sind unerreicht. Der Punkt geht an MePo.

Mediaportal: My Emulators Plugin

Client-Server
Das kann ausser Mepo nur Mythtv/VDR, diese spielen aber inzwischen, vor allem wegen der Bildqualität von Live TV, in einer anderen Liga. 


Fazit
Natürlich gibt es keinen Gewinner. Beide Programme haben einen hohen technischen Standard erreicht und haben beide ihre Daseinsberechtigung.

Der Anwendungszweck bestimmt die Wahl: Kann ich auf TV und freie Codecwahl verzichten und will dass alles "out of the box" funktioniert, nehm ich XBMC.
Genauso, wenn mein System als reiner Musikplayer, oder Videoabspielmaschine mit leichten Einschränkungen bei der Bildqualität benutzt wird.

Will ich TV und damit einen vollwertigen Mediacenter-PC greif ich zu MePo.
MePo ist inzwischen das beste Programm für Live TV und als Festplattenrekorder ungeschlagen. Die freie Codecwahl lässt Bildqualitäten bei der Videoausgabe herstellen von der die Mitbewerber nur träumen. Die Oberfläche kann durch Skins soweit aufgemöbelt werden, dass zumindest der Look, aber nicht das Feel von XBMC erreicht wird. Mediaportal setzt zudem die Lust am Konfigurieren und nächtelangem Optimieren vorraus.

Fazit zum Fazit
Es gab Bestrebungen XBMC als Frontend für den Mediaportal TV Server zu benutzen, dieses Projekt wird aber leider nicht mehr weitergeführt. Obwohl es Erfolge gab.
Beide Programme haben eine super Community und hervorragende Entwickler, eine Fusion des stabilen MePo TV-Servers mit dem schicken und flotten XBMC wäre nicht nur mein Traum. Mediaportal kann den Vorsprung von XBMC in der Bedienbarkeit kaum noch einholen, es schreit förmlich nach einer Kombination beider Programme.

Mittwoch, 13. Januar 2010

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Bei Amazon gibts jetzt den Zotac Mag Mini.
Das kleine Gerät kommt auf ION/Atom Basis daher. Diese Chipsatzkombo zeichnet sich vor allem durch niedrige Leistungsaufnahme und beste Multimediaeigenschaften aus. Als Mediaportal Client ideal und der Preis ist auch heiss.

Der geschickt gewählte Name erinnert ein bisschen an den "Big Mic" von "Mc Douwles" aus dem Film "der Prinz aus Zamunda". Aber wenns dem Verkauf hilft und Stevyboy keinen Anfall kriegt, solls recht sein.




Dienstag, 12. Januar 2010

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In den Anfängen von Mediaportal war alles noch recht einfach, LCD TV´s gabs noch kaum, für die DVD/TV Ausgabe am Röhrenfernseher reichte der mitinstallierte Codec bzw. der Ati AVIVO oder der NVidia DVD Codec. Auch spielten Online Videos noch keine Rolle und für seine DIVX Filmchen nahm man den neusten DIVX Codec. Mit dem Erscheinen von HD Inhalten...

sah die Sache dann schon anders aus. Hardwarebeschleunigung kurz DXVA genannt ist hier das Zauberwort. Denn nicht mehr die CPU allein dekodiert heute das Videomaterial, sondern die Grafikkarte, sprich GPU, übernimmt jetzt die Hauptlast. Wenn alles funktioniert. Und hier liegt oft das Problem.

Die Hardwarebeschleunigung entlastet aber nicht nur den Prozessor sie verbessert auch das Bild, mein absoluter Referenzsender um zu schauen ob alles richtig funktioniert ist N24. Hier sollte die Laufschrift scharf und ohne Ruckeln sein, ausserdem hilft unter Mediaportal die Tasteneingabe von "Shift+1" um zu sehen ob konstant 50 Frames bei SD/HD-TV Wiedergabe herrschen (Dann stimmt alles). Man sieht hier auch ob Tearing vorliegt: Der weisse Streifen soll in einem Stück gleichmäßig von links nach rechts übers Bild laufen.
Um Tearing zu vermeiden muss der Vsync in den Grafikeinstellungen aktiviert werden und unter Vista muss Aero aktiv sein, was meistens schon der Fall ist.


TV
Um Hardwarebeschleunigung zu erhalten braucht man den richtigen Codec. Der Power DVD von Cyberlink ist zur Zeit der Beste, nicht schlecht ist auch der in Windows 7 integrierte Microsoft Codec.
Für HD-TV schwören viele auf der CoreAVC, ich hab ihn nicht.


HD Videos/MKV
Hier ist der Beste Codec der MPC, er unterstützt DXVA, aber nur wenn das Material richtig codiert wurde. Der MPC kann mit dem berühmten SAF Paket (Standalone Filters) installiert werden. Zu finden im Mediaportal Forum unter Codecs. Hier kann SAF in der "locked Version" runtergeladen werden.

Tipp: Um an die "unlocked Version" (zusätzlich PowerDVD9 Codec) zu kommen liest man am Besten den Beitragstext zu SAF ein wenig durch.

Online Videos
Damit auch Online Videos richtig laufen braucht man die richtigen Splitter. Diese können manuell runtergeladen und installiert werden. Das Registrieren der Splitter ist einfach, alle in einen Ordner kopieren, dieser Ordner muss erhalten bleiben. Dann mit
regsvr32 c:\ersteller Ordner\splittername.ax, die Dateien nacheinander, im "Ausführen" Dialog im Startmenu, ausführen. Bei Vista und Windows 7 unter einem Administrator Account.
Oder noch leichter die Splitter als ganzes Paket, z.B. mit dem SAF Paket, installieren.
Dann noch die Quicktime Alternative in der Version 2.92 installieren und alles sollte funktionieren.

DVD
Als besten DVD Codec würde ich wiederum den Power DVD ansehen, der FFDShow (auch im SAF Paket) soll in den neusten Versionen auch recht ordentlich sein. Genauso gut ist der Microsoft aus Windows 7.


Montag, 11. Januar 2010

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So, frohes Neues. An dieser Baustelle wird nun auch mal wieder geschafft.
Heute stelle ich meinen neuen HTPC vor.


Wichtig war Leistungsaufnahme, Geräuschentwicklung und der HTPC sollte in jedem Fall ohne dedizierte Grafikkarte auskommen.
Diese Voraussetzungen führen bei Sockel 775 Systemen zwangsläufig zum Geforce 9400...

Intel schläft leider noch im HTPC Bereich, und AMD´s Onboard Grafiklösungen schwächeln wenns um großkalibriges HD Material geht, ausserdem gibts von AMD nichts für den 775 auf den ich mich eingeschossen habe.

Hardware:
Mainboard: DFI Lanparty JR GF 9400-t2rs
Grafik: Geforce 9400 Onboard
2 GB Kingston Ram, DDR 2 800 MHZ
Festplatte: WD Caviar Green 500 GB
Gehäuse: Techsolo TC-200 HTPC Low Profile Gehäuse
CPU: Pentium E2140 1600 MHZ(kommt dann in den TV Server)

Software:
Windows 7 Home Premium
Mediaportal Beta 1.1.0

Ursprünglich war noch eine Lowprofile PCIe Satkarte geplant, allerdings werde ich demnächst noch einen Energiespar TV-Server bauen und in den passen dann auch Fullprofile-Karten.
Mein neuer HTPC wird also als Client betrieben.


Zusammenbau:

Hmmm, das Gehäuse ist klein; Formfaktor ist µATX. 1 Problem: die Länge des Mainboard Stromanschlusses reichte nicht. Um das Problem zu lösen musste ich das Netzteil um 180° drehen, dadurch ensteht zwar ein anderes Sorgenkind: die Lüftungslöcher von Netzteil und Gehäuse sind nicht mehr kongruent, jedoch heizt sich das Teil kaum auf, kann also vernachlässigt werden.
Das Netzteil an sich ist sowieso das Übel (beste chinesische Hinterhof Ingenieurskunst) des an sich schicken Gehäuses, es ist schweinelaut. Abhilfe schaffte der Einbau eines Potis, dieser kann getrost bis zum Anschlag drosseln, das Netzteil wird, wie schon gesagt, nicht heiss.

Weiterer Umbau: den Cpu Lüfter hab ich abmontiert, mit ihm blieb der Pentium schön kühl bei 34°. Der Chipsatz wurde wie schon oft in diversen Foren beschrieben ohne Kühlung bis auf 60°, im Idle, aufgeheizt. War mir ein wenig zu hoch.
Ein großer 120mm Lüfter kühlt bei mir jetzt lautlos CPU+Chipsatz.


Temps nach Umbau:
CPU 40°
Chipsatz 45°
nach 4 Stunden intensiver TV und Filmnutzung, mit geschlossenem Gehäuse, gemessen mit Everest.

Der HTPC ist nun wohnzimmertauglich und bleibt trotzdem erstaunlich kühl.


Installation der Software verlief einwandfrei, bester Treiber für das System und auch einzig Installierter, der aktuelle Nforce Treiber 15.49 für i730 Mainboards von der Nvidia Homepage. Ansonsten hat Windows 7 alles weitere erkannt.

Mediaportal 1.1.0 läuft mit allen gängigen Plugins flott, hier fällt auch auf, dass Moving Pictures sehr geschmeidig aufbaut, hatte ich bei meinen ATI Grafikkarten nie.

Die Hardwarebeschleunigung des PowerDVD Codec läuft wie sie soll, konstant 50 Frames, bei 10% CPU Last, HD TV konnte ich mangels Karte noch nicht testen sollte aber ebenfalls problemlos sein.

HD-MKV: Ruckelfrei, CPU Last pendelte zwischen 14-16%, DXVA funktioniert also. Die Geforce skaliert meiner Meinung recht stark, soll heissen ein schnellerer Prozessor beflügelt die Grafik auch stärker. Ich empfehle sowieso einen Core2Duo.


Fazit:
Bis auf die Probleme mit dem Gehäuse ist das System ideal als HTPC einsetzbar, die Leistungsaufnahme bewegt sich mit dem Schrottnetzteil zwischen 50 (idle)-65 (Last) Watt und kann mit einem 82+ Netzteil oder einem PicoPSU weit unter 50 gebracht werden.





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